numetris AG

Wir bewegen Daten

Messung / Verarbeitung / Marktkommunikation

Fallen Sicherheit und Datenschutz durchs intelligente Netz? numetris auf dem „Security im Smart Grid“ Round Table in Bregenz

Vortrag von numetris Vorstand Joachim PyrasRund 240 nationale und internationale Akteure der Energiewirtschaft, Forschung, Industrie und Verwaltung fanden auf der diesjährigen Smart Grids Week vom 21.-25.05.2012 im österreichischen Bregenz ein hochkarätiges Forum, um sich über aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Weg zum „intelligenten Netz“ auszutauschen. Die vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ins Leben gerufene Fachkonferenz legte in diesem Jahr ihr Augenmerk verstärkt auch auf Aspekte wie Sicherheit und Datenschutz. Dem trugen die Veranstalter durch einen eigens eingerichteten Round Table „Security im Smart Grid“ Rechnung. Zu den Experten, die über Systemsicherheit und Angriffsszenarien diskutierten, zählte auch numetris Vorstand Joachim Pyras. In seinem Impulsvortrag beleuchtete er den „Umgang mit personenbezogenen Daten im Smart Grid: Realität und Illusion!“. 

Blackout – Realität oder Fiktion?
Dass man Sicherheit im Smart Grid gar nicht groß genug schreiben kann, darüber waren sich alle Teilnehmer der anschließenden Diskussionsrunde einig. Die Angst vor einem Zusammenbruch der Energienetze ist nicht nur im aktuellen Thriller-Bestseller „Blackout“ von Marc Elsberg gegenwärtig, den Round Table Roundtable-Moderator Albrecht Reuter von der Fichtner-Gruppe als spannenden Einstieg in die morgendliche Diskussion nutzte. Doch auch abseits von dramatischen Endzeit-Szenarien durch terroristische Anschläge gab es ausreichend Diskussionsstoff.

Der gläserne Verbraucher – Profilbildung im Smart Grid
numetris Vorstand Joachim Pyras zielte in seinem Vortrag insbesondere auf mögliche Verletzungen des Datenschutzes durch den Einsatz von Smart Metern ab. Die durchgängige Lieferung und langfristige Aufzeichnung von Stromverbrauchsdaten ermöglicht beispielsweise die Bildung von Verbrauchsprofilen. Joachim Pyras: „Dass man über die von intelligenten Zählern gelieferten Daten weiß, wann Herr Müller seinen Fernseher einschaltet, ist bereits bekannt. Neu ist aber die Erkenntnis, dass man darüber auch auf das von ihm gewählte Fernsehprogramm schließen kann.“ Aber nicht nur in puncto Datenschutz bietet das Smart Grid enorme Angriffsflächen, ebenso im Hinblick auf die Datensicherheit, den Schutz vor Manipulationen oder Angriffen von außen. Nachvollziehbar, dass die Forderung nach signierten bzw. verschlüsselten, mindestens aber anonymisierten Daten, daher immer lauter wird.

Die Präsentation zum Impulsvortrag „Umgang mit personenbezogenen Daten im Smart Grid: Realität und Illusion!“ finden Sie hier.